Phoenix Rising 2006
| back |
Arising Realm Magazine
(AUT) 9.5/10
Lange war es still um die Vorzeige Thrasher DARKFALL aus
Österreich und einiges hat sich seit der Veröffentlichung
der letzten Mini CD „Firebreed“ im Jahre 2001
geändert. So ist bis auf Bassist und Sänger die
komplette Mannschaft aufgrund unüberbrückbarer
musikalischer Differenzen ausgewechselt worden. Mit Wolfgang
Koch verlor die aus der Steiermark stammende und seit 1995
existierende Band nicht nur einen sehr guten Gitarristen,
sondern zugleich auch den hauptverantwortlichen Songschreiber.
Zugleich stießen zwei Mitglieder von der ebenfalls
aus der Steiermark stammenden Band CREMATION hinzu, sowie
Stephan Ritz, ein weiteres Gitarrentalent aus der Steiermark,
wurde als zweiter Gitarrist rekrutiert. Zwangsläufig
stellt sich natürlich die Frage, ob der hohe Level
der letzten drei Veröffentlichungen gehalten werden
kann?
Doch beginnen wir am Anfang. Der Opener „Phoenix rising“
prescht nach einem kurzen Intro mit einem tollen Riffing
vor. Spätestens, als Sänger Thomas sich das erste
Mal zu Wort meldet ist klar, dass DARKFALL noch immer DARKFALL
sind, doch mit einigen Veränderungen. Die Melodie wurde
zugunsten der Brutalität in den Hintergrund gerückt
und auf Keyboards wird zur Gänze verzichtet. „Phoenix
rising“ entwickelt sich im Lauf der Spielzeit zu einem
wahren Thrash Leckerbissen. Als großes Plus werte
ich den Drummer, denn endlich gibt es funktionierende Blast
Beats und perfektes Timing. Der zweite Track „Never
ending hate“ beginnt ebenfalls sehr riffbetont und
mit tollen Melodiebögen und Tempi Wechsel. Man glaubt
kaum, dass diese Band mit fast komplett anderer Rhythmus
Sektion den typischen DARKFALL Stil so gekonnt fabriziert.
Dafür zolle ich absoluten Respekt. „Never ending
hate“ glänzt mit toller Vokal Akrobatik, die
auf „Phoenix rising“ im Gegensatz zu „Firebreed“
wieder härter ausfiel. DARKFALL gehen im Jahr 2006
keine Kompromisse ein und zeigen eindrucksvoll, dass der
beste Thrash Metal aus Österreich noch immer in der
Steiermark beheimatet ist. Mein persönlicher Favorit
ist „Echoes from the past“, der mit exzellentem
Mittelteil/Ende punkten kann, dicht gefolgt von „Phoenix
rising“ und „Never ending hate“ selbst.
Im Grunde ist es verdammt schwer, sich einen Favoriten auf
dieser Mini CD herauszupicken, denn jeder Song hat seinen
ganz eigenen Charme. Ich war skeptisch, ob die Jungs ohne
Wolfgang den Level halten können, doch „Phoenix
rising“ beweist, dass die DARKFALL stärker denn
je sind. Ich habe mir diese MCD bis jetzt fünf Mal
angehört und bin schlichtweg begeistert. Ich wollte
packende Melodien, brutales Riffing, Gefrickel gepaart mit
Melodie und brutalen stimmlichen Einlagen und genau das
habe ich auch bekommen. DARKFALL 2006 stehen dort, wo sie
hingehören, an vorderster Stelle. Und daran wird sich
auch in Zukunft nichts ändern.
Earshot
Webzine (AUT) 6/7
Dass Bandtrennungen durchaus auch ihre Vorteile haben können,
ist lange kein Geheimnis mehr. In Österreich muss man
das auf jeden Fall auf den Fall DARKFALL anwenden. Nachdem
der zu WOLFPACK UNLEASHED mutierte Teil des steirischen
Thrash Metal Konglomerats vor kurzem das erste – und
nebenbei bemerkt exzellente - veröffentlichungstechnische
Lebenszeichen nach dem Split vorgewiesen hat, steht die
Stammformation dem nichts nach und beweist mit „Phoenix
rising“, dass sie mit neuen Kräften an diversen
Instrumenten dem abtrünnigen WOLFPACK durchaus das
Wasser reichen kann.
Dabei handelt es sich bei „Phoenix rising“ nur
um einen Vorgeschmack auf die im Herbst folgende Veröffentlichung.
Als Appetithappen bekommt man hier drei Tracks serviert,
die die klassischen DARKFALL Zutaten – durch alle
Stimmlagen des harten Metals variierten Gesang sowie melodischen
Thrash Metal – einmal mehr gekonnt kombinieren. Betrachtet
man die einzelnen Komponenten genauer, so muss festgestellt
werden, dass Sänger Thomas Spiwak in allen zur Geltung
kommenden Stimmlagen fest im Sattel sitzt, genauso wie die
Band hinter ihm extrem tight agiert, wobei die klare und
druckvolle Produktion sowohl Rhythmussektion als auch die
meisterhaft aufeinander abgestimmten Gitarrenriffs und Melodien
zur vollen Wirkung bringt.
„Melodisch“ ist bei DARKFALL’s Spielart
des Thrash Metals meiner Meinung nach übrigens als
Chiffre für den Einfluss traditionellerer Metal Spielarten
(True-, Speed-, Power-Metal, nennt es, wie ihr es wollt…)
zu verstehen - erwähne ich hier mal so als Orientierung.
Wer wissen will, wie das mit eher todesmetallischem Gesang
unter einen Hut passt, sollte sich die drei Tracks wirklich
gönnen.
ADL
Webzine (AUT) 4/5
Lange – viel zu lange – war es still um die
Parade Death/Thrasher aus der grünen Mark. Nun mit
runderneuertem Line Up und ganze fünf Jahre nach dem
letzten Release „Firebreed“ gibt es als Appetizer
für das im Herbst folgende Album die 3-Track EP „Phoenix
rising“.
Darauf zelebrieren die Herren aus der Stadt des Uhrturmes
gekonnten Thrash Metal der gerade durch die eher tiefer
gelegten Vocals von Thomas Spiwak desöfteren in deathige
Gefilde abrutscht. Musikalisch ist es eher verhaltener,
sehr rifflastiger Thrash Metal, der zwar dann und wann ein
wenig in die Gänge kommt, aber im Endeffekt eher die
Groovesau rauslasst. Überzeugen können uniso alle
drei Stücke, sei es durch abwechslungsreiches Geriffe,
treibende Drumarbeit oder Ideenreichtum beim Songwriting.
Das nötige Maß an Melodiösität wird
ebenso geboten, wie das richtige Gespür für eine
druckvolle und klare Produktion. So ist es dann auch reine
Geschmackssache und natürlich auch ein wenig stimmungsabhängig,
ob der Titelgebende Opener, das zeitweise obermelodische
„Never ending hate“ oder das abschließende
fast 6-minütige Epos „Echoes from the past“
lasertechnisch abgetastet wird. Klasse haben alle drei Songs
ohne Frage und die Steiermark darf einen weiteren hochkarätigen
Death/Thrash Act auf der Habenseite verbuchen!
Planet
Music Magazine (AUT) # 3/06
Nach diversen Line Up Problemen wurde es etwas still um
DARKFALL: seit 2005 geht es bei den Grazern aber wieder
stetig aufwärts und nach diversen Gigs mit der neuen
Formation gibt es nun die erste CD seit 2001! Nachdem mittlerweile
ganz andere Leute hinter DARKFALL stehen als damals, klingt
die Band anno 2006 auch anders, denn die 3 Songs dieser
Mini CD sind am ehesten dem Melodic Death Metal, gewürzt
mit einer Prise Thrash, zuzuordnen. Durch den Verzicht auf
das Keyboard jetzt weniger atmosphärisch, dafür
direkter und rauer. Ein deutliches und längst überfälliges
Lebenszeichen der Band, was Gutes für die weitere Zukunft
hoffen lässt.
Metalfanatics Webzine (AUT)
7/10
DARKFALL legen mit der Mini CD „Phönix rising“
wieder mal ein richtig gutes Stück melodischen Death
Metals vor, wenngleich ein sehr kurzes. Eine leicht ausgebaute
Thrash Komponente ist hinzugekommen, ansonsten ist stilistisch
glücklicherweise alles beim alten geblieben. Das war
nicht 100%ig abzusehen, schließlich gab es einige
sehr schmerzvolle Besetzungswechsel in der Band, gerade
im Gitarrenbereich ist ein exzellenter Gitarrist wie Wolfgang
Koch sicher alles andere als leicht zu ersetzen gewesen.
Gerade im Gitarrenbereich überzeugt man aber auch auf
dieser Scheibe mit coolen, äußerst prägnanten
High Speed Riffs, die exzellent gespielt sind, garantiert
aber auch mit sämtlichen Soli der Scheibe Erstklassigkeit.
Das ist kein Wunder, hört man hier doch neben dem schon
ohnehin stark spielenden Stephan Ritz auch Sascha Pick,
dessen alte Band CREMATION in der österreichischen
Metalszene musikalisch einen Spitzenruf erspielen konnte.
Der stärkste Song dieser Scheibe ist wohl der Abschlusstrack
„Echoes from the past“, der prägnant thrashig
groovt, gleichzeitig coole Harmonien entwickelt und Platz
lässt für die immer kraftvollen Growls von Fronter
Spiwi.
Vor allem live zünden die DARKFALL Songs gewaltig,
was die Band beim Metal Camp Festival in Slowenien 2006
eindrucksvollst unter Beweis stellte. Das war ganz große
Klasse, was DARKFALL dort abzog. Leider sind die beiden
angesprochenen Gitarristen nicht mehr dabei und das Besetzungskarussell
dreht sich wieder, hoffentlich schaffen es die Jungs 2007,
ihre musikalische Klasse zu erhalten. Festivals und Konzerte
scheinen schon gebucht zu sein! Einen Wehrmutstropfen gibt
es dann doch: Der Sound kommt etwas dünn und unausgegoren,
da kann die Scheibe mit alten Großdaten, wie z.B.
„Firebreed“ nicht mithalten. Hier sollte man
das nächste Mal alle Register ziehen, dann kann man
wirklich Großes erwarten.
Power
Metal Webzine (GER)
Die bereits vor elf Jahren gegründete Band aus Österreich
brachte in den Jahren 1998 bis 2001 drei Mini CDs raus,
die im Underground durchaus Applaus erhielten und sogar
einige größere Magazine auf die Band aufmerksam
machten. Danach setzte eine mehrjährige Pause ein,
die auch Besetzungswechsel mit sich brachte, bevor die neu
formierten DARKFALL Recken sich Anfang dieses Jahres endlich
wieder daran machten, neues Material einzuspielen, welches
nun in Gestalt der vierten MCD „Phoenix rising“
vorliegt, die allerdings auch eine leichte Kurskorrektur
mit sich bringt. Spielten die Österreicher früher
mehr oder weniger
reinrassigen Thrash Metal, klingen sie heute doch ein bisschen
anders.
Die Thrash Wurzeln sind im Riffing und beim schön akzentuierten
Bassspiel zwar nach wie vor dominant, doch geben die Gitarrenmelodien
und der vielseitige Extremgesang von Thomas Spiwak (letztes
verbliebenes Gründungsmitglied) dem Ganzen hin und
wieder auch eine ganz leichte Schlagseite in Richtung des
melodischen Death Metals, was gerade dem
eröffnenden Titelstück wunderbar zu Gesicht steht.
Keine Angst, auch wenn es die Eckpunkte Thrash und melodischer
Death nahe legen: Wir haben es definitiv nicht mit Metal
Core zu tun, sondern noch immer mit traditionellem Stoff
ohne Trendanbiederung, der es auch beim zweiten Stück
„Never ending hate“ problemlos schafft, mit
den Gitarren eingängige Hooks zu zaubern und dabei
ganz ohne Keyboards auskommt. Dazu streuen Stephan Ritz
und Sascha Pick auch etliche ganz klassische Soli ein, so
dass auch Verfechter sämtlicher metallischer Reinheitsgebote
keinen Anstoß nehmen dürften. Das abschließende
„Echoes from the past“ hat ebenfalls einige
schöne Melodiebögen und coole Riffsequenzen, sowie
einen passenden doomigen Einschub zu bieten, so dass die
EP ohne nennenswerte Schwächen zu gefallen weiß.
Richtig toll geworden ist die Produktion. Hier drückt
der Sound mächtig, lässt es aber durch seine beeindruckende
Transparenz trotzdem zu, alle Instrumente sauber zu trennen,
wovon gerade der Bass Christian Kayers profitiert, der neben
dem Gitarrenduo Ritz / Pick richtig eigenes Profil entfalten
kann und sich mit dem songdienlich eingesetzten Schlagwerk
Richard Klöschs gut ergänzt. So bleiben drei sehr
gelungene Songs in toller musikalischer und produktionstechnischer
Umsetzung, welche die Vorfreude auf das voraussichtlich
im Herbst erscheinende erste komplette Album der Jungs deutlich
steigern.
Whiskey-Soda
Webzine (GER)
Trotz 11 Jahren Bandgeschichte gehören die fünf
österreichischen Thrasher von DARKFALL - zumindest
in Deutschland – nicht zu den bekanntesten. Und das
vollkommen zu Unrecht!
Schon der Opener „Phoenix rising“ ihrer gleichnamigen,
mittlerweile fünften Veröffentlichung donnert
kräftig in die Gehörgänge. Riff-lastig nach
vorn preschend zieht einen der Song sofort mit. Breaks und
Soli sorgen immer wieder für die nötige Abwechslung
und Frische.
Das seit dem Beginn fast völlig ausgetauschte Line
Up produziert eine derbe und kreative Mischung aus Melodic
Death und Thrash, mit ein paar Heavy und Speed Metal Anleihen.
Der zweite Song der 3-Track-EP „Never ending hate“
ist ein fast schon genialer Song, der die Wucht und Brutalität
des Thrash, mit der Melodiosität des Melodic Death
verbindet. Besonders die Hookline ist unnachahmlich und
will aus den Gehörgängen nicht verschwinden. Der
dritte und leider schon letzte Song „Echoes from the
past“ groovt vor sich hin, ohne glücklicherweise
an Geschwindigkeit und Aggressivität zu verlieren.
Sänger Thomas Spiwak beherrscht sein Organ durchweg
und bietet in tiefen Grunz-, wie auch etwas höheren
Shouting Passagen eine variable Klangesvielfalt, wie man
sie sich für Death und Thrash nur wünschen kann:
tief, rau und kraftvoll. Die Gitarren-Sektion, bestehend
aus Stephan Ritz, Sascha Pick, sowie Bassist Christian Kayer,
fabrizieren ein homogenes und präzises Gitarrenbett
und laufen vor allem in den Solo-Passagen zur Höchstform
auf. Wahrlich meisterhaft wird das Gespann unterstützt
vom Schlagwerker Richard Klösch, der den Rhythmus-Acker
vorbildlich pflügt, und so ein souveränes Klangbild
komplettiert. Über Geschmack lässt sich streiten,
dennoch hätte die Produktion - für meinen Geschmack
- einen Tick präziser und fetter ausfallen können.
Als Appetizer für das im Herbst folgende Album gedacht,
ist „Phoenix rising“ für die, die DARKFALL
bereits kennen ein lang ersehntes Lebenszeichen, und für
alle anderen eine – sicher überzeugende - Hörprobe
wert. Schade und wirklich unverständlich, dass die
talentierten Österreicher bisher noch von keinem Label
aufgegabelt wurden.
Heavy Magazine (GER) 9/12
Alles andere als grün hinter den Ohren sind die Österreicher
DARKFALL, die bereits seit Mitte der Neunziger in der Szene
herumgeistern und schon diverse Veröffentlichungen
vorweisen können. Nach einer insgesamt fünf Jahre
andauernden Kreativpause melden sich die fünf Thrasher
nun mit ihrer EP „Phoenix rising“ zurück,
und es wird sich zeigen, ob die Jungs wirklich wie ein Phönix
aus der Asche emporsteigen werden.
Die Chancen stehen nicht so schlecht, den „Phoenix
rising“, „Never ending hate“ und „Echoes
from the past“ sind überaus gelungene und kompetent
vorgetragene Songs, die mehr als einmal die Grenze zum Death
Metal tangieren, dabei aber stets zu überzeugen wissen.
Glücklicherweise vernachlässigen DARKFALL dabei
weder die nötigen Melodien noch wohlstrukturiertes
Songwriting, so dass „Phoenix rising“ ein überaus
erfreulicher Neustart geworden ist.
Metal Hammer (GER)
Bei der Wahl zwischen einer Tracht Dresche und dem Tod entscheiden
sich die Grazer DARKFALL für beide Möglichkeiten.
Genauer gesagt zockt die Instrumentalfraktion astreinen
Thrash Metal traditioneller Machart, während Sänger
Thomas Spiwak dem Death Metal Grunzen verfallen ist. Die
schnelleren Passagen leiden ein wenig unter Druckverlust,
da sie weder im SLYER Tempo daherrasen, noch mit außergewöhnlichen
Riff Ideen auftrumpfen können. Gelungener sind die
gemäßigteren Passagen ausgefallen: Der Mittelpart
von „Never ending hate“ (keine Cover Version
des UNLEASHED Klassikers) verwickelt die Nackenmuskeln unversehens
in einen fiesen Nahkampf. Als Garnierung fungieren melodische
Einsprengsel, die den insgesamt eher konventionellen Death-Thrash
gelegentlich auflockern. Dadurch kommt „Phoenix rising“
über die Durchschnittsgrenze. Kein Wunder also, dass
die CD bereits kurz nach Release vergriffen war. Aber wer
weiß, vielleicht kann Sänger Thomas für
euch noch ein Exemplar auftreiben?
The Metal Observer Webzine
(GER) 9/10
Nach 5 Jahren Pause (und einigen Besetzungswechseln) melden
sich DARKFALL, das Melodic Thrash Metal Quintett aus Österreich,
nun mit ihrer vierten EP „Phoenix rising“ zurück.
Zu schade das es hier nur 3 Songs zu hören gibt, denn
das Material der Burschen ist so genial, da will man gleich
ein Full-Length Album von haben.
Der titelgebende Opener gibt die Marschrichtung für
die nächsten knapp 15 Minuten vor. Melodische Riffs
treffen auf hartes Thrash/Death Metal-Drumming und die Growls
von Thomas Spiwak. Geniale, eingängige Nummer. „Never
ending hate“ weicht kaum einen Millimeter von der
vorgegebenen Linie ab. Und das ist auch gut so! Wer braucht
schon dieses progressive Gefrickel, wenn man hier solch
geile Melodien so einfach verpackt entgegengeschmettert
bekommt? Weniger ist eben oft mehr! Musik muss halt nicht
immer innovativ und mit zig Spuren überladen sein,
nur damit es was Neues ist. Songs im alten Stil können
auch heute noch begeistern. Mit „Echoes from the past“
ändert sich nicht mehr viel, die etwas ruhigeren Teile
des Stücks bringen dafür noch ein wenig Abwechslung
in die kurze Spielzeit. Und gegen Ende wird nochmal kräftig
auf’s Gaspedal gedrückt.
Wer DARKFALLs Landsmänner DEMOLITION mag, sollte hier
definitiv mal reinhören. Ich will mehr!
Metal
Earth Webzine (GER) 4/5
Die Geschichte DARKFALLs aus unserem schönen Nachbarland
Österreich reicht zurück bis in das Jahr 1995.
Seitdem mogelte man sich mit drei Mini CDs („Winter
leaves“, „Dimensions beyond“, „Firebreed“)
durch die Musikszene Austrias. Nun steht wieder eine MCD
ins Haus.
Erstens kommt immer alles anders und zweitens als man denkt.
Genauso verhält es sich mit dieser kleinen, aber feinen
EP aus dem Hause DARKFALL. Was ruhig und gelassen anfängt,
mutiert zu einem oldschool thrashigem Monster, dass im weiteren
Verlauf ordentlich in Richtung Elchtod abdriftet und den
Namen „Phoenix rising“ trägt. Damit ist
nicht die EP an sich, sondern der gleichnamige Song gemeint.
Auch die beiden anderen Songs „Never ending hate“
und „Echoes from the past“ klingen wie ein Death
/ Thrash Metal Hybrid, der sich aber mit allen Wassern gewaschen
hat. Wichtig dabei ist, dass man ordentlich groovt, ohne
dabei auch auf Melodie und „Up Tempo“ Passagen
zu verzichten.
Der Sound kann sich durchaus sehen lassen, wobei die Gitarren
etwas zu unpräzise klingen mögen, aber bei „kleinen“
Bands, die nicht das nötige Budget für Leute wie
Andy Classen oder Andy Sneap haben, kann man ein Auge zudrücken.
Insgesamt kann man sagen, dass nicht alles was klein, aggressiv
ist und aus Österreich kommt schlecht ist. Freunde
guter Death und Thrash lastiger Unterhaltung sollten den
Jungs auf ihrer Homepage mal einen Besuch abstatten.
Amboss
Magazin (GER)
DARKFALL stammen aus Österreich und fabrizieren auf
ihrem vierten Output extrem gutklassigen Thrash Metal mit
derben Grunzbrüll Vocals und in meinen Ohren auch klassischen
Heavy Metal Einflüssen. Die Gitarristen Sascha Pick
und Stephan Ritz riffen sich die Fingerkuppen blutig, Bassist
Christian Kayer und Drummer Richard Klösch sorgen für
Groove und Geknüppel und alles zwischendrin, während
Sänger Thomas Spiwak sich die Kehle todesmetallisch
wundgurgelt. Die Songs an sich pendeln irgendwo zwischen
höherer Geschwindigkeit (eher selten), Midtempo und
Schlurfpassagen und haben somit genug Tempowechsel am Start,
um für den geneigten Hörer hörenswert zu
bleiben. Nur in den hyperschnellen Bereich dringen die Jungs
nicht vor. Ist aber auch nicht nötig, denn wahre Härte
kommt nicht durch Geschwindigkeit. Als Sahnehäubchen
kommen noch die affengeilen Soli in den Songs „Never
ending hate“ und „Echoes from the past“
dazu! Geile Sache! Bester Track der 3-Song-Mini-CD ist das
abwechslungsreiche „Echoes from the past“.
FFM
Rock (GER)
DARKFALL aus Österreich bestehen nun schon seit 1995
und haben im Laufe dieser Zeit einige MCDs veröffentlicht,
wobei die letzte Veröffentlichung auch schon fünf
Jahre her ist. Sei es drum, die fünf Recken präsentieren
hier ihre Art von Thrash Metal in feinster Manier. Musikalisch
ist es tatsächlich das reinste Thrash Gewitter, aber
beim Gesang wird so aus tiefster Seele gegrunzt, dass man
dabei nur an Death Metal denken kann. Klasse Mischung. Erstaunlich,
dass DARKFALL noch kein Label für sich gewinnen konnte.
Der erste Track, sogleich auch der Titel Track dieser MCD,
fährt gleich wie ein ICE durch meinen Schädel
und lässt ihn kreisen. Beim nächsten Song „Never
ending hate“ geht es ein wenig melodiöser zur
Sache. Das Gitarrensolo ist erste Sahne und die Stimme ist
meiner Meinung nach sowieso der Oberhammer. Das letzte Stück
„Echoes from the past“ reiht sich den ersten
beiden Glanzstücke an, und so macht diese CD einen
gewaltigen Appetit auf das im Herbst angekündigte Album.
Also, wachsam sein!
Battle Cries Webzine
(GER)
Bereits 1995 gegründet melden sich die Österreicher
DARKFALL jetzt nach fünfjähriger Kreativpause
zurück. Die drei Tracks der EP „Phoenix rising“
sollen Appetit auf das womöglich noch in diesem Herbst
erscheinende Album machen, und das gelingt auch recht prächtig!
Geboten wird ruppiger Thrash Metal ohne viel Schnörkel.
Riffmassaker à la SLAYER darf an hier nicht erwarten.
DARKFALL setzen auf Groove und Abwechslung.
Die Riffs sind effektiv und bleiben im Ohr hängen (man
höre „Phoenix rising“), der Schlagwerker
treibt das Ganze ordentlich an und der Sänger growlt
in variabler Tonlage. Gerade die Refrains zeigen ein ganz
ordentliches Mitgröhl Potential, vor allem das etwas
langsame „Never ending hate“ offenbart hier
fast schon Ohrwurmqualitäten. Sehr cool auch das rock`n`rollige
Gitarrensolo, wirklich geile Sache! Vereinzelte Breaks und
fast schon obligatorische Groove Parts sorgen in den Songs
außerdem für Abwechslung.
Mit drei Tracks ist die Scheibe natürlich viel zu kurz
ausgefallen. Aber wenn DARKFALL diese Qualität über
eine Albumlänge halten können, was ich nicht anzweifle,
steht uns das ein feiner Schädelspalter ins Haus!
Fazit: leckerer Appetithappen, der Lust auf mehr macht!
Mystic
Arts Media (GER) 8/10
Vier Jahre und etliche Line Up Wechsel nach ihrer letzten
MCD „Firebreed“ melden sich DARKFALL aus den
österreichischen Highlands, der Steiermark, zurück.
Doch trotz der lieblichen Hügellandschaft mangelt es
den Jungs nicht an Aggressivität. Wie würden es
unsere Freunde aus dem Pott sagen? Hier gibbet wat uffe
Fresse!
Grob umzeichnet findet sich auf dem neuen 3-Track-Kürzel
(ein Vorgeschmack auf das im Winter erscheinende erste „Full
Length“ Album) Thrash Metal mit Death Metal Growls.
Das ist sicher nicht sonderlich innovativ, muss es aber
auch nicht, denn es macht Spaß und das erst mal viel
wichtiger als mit allen Mitteln den Metal neu erfinden zu
wollen. Schon beim Titelsong drängen sich die Hauptstärken
von DARKFALL in den Vordergrund. Heftige Riffs, dann ein
melodischer Gitarren-Lead der fast ein wenig orientalisch
anmutet bevor Spiwi alles in Grund und Boden schreit, grunzt
und röchelt. Obwohl die ganze MCD eigentlich ohne melodischen
Gesang auskommt, wird es einem nie langweilig. Denn so facettenreich
kriegen das wenige Death/Thrash Sänger gebacken. Und
auch bei den beiden anderen beiden Songs „Never ending
hate“ und „Echoes from the past“ spielen
sie ihre Stärken gekonnt aus. Jeder Song hat seinen
eigenen Charakter, zusammen bilden sie jedoch eine umso
mächtigere Einheit. Apropos mächtig, der Sound
ist ein absolutes Brett und auch von der Aufmachung her
kann die CD locker mit Label-Veröffentlichungen mithalten.
Alles in allem ein rundum gelungenes Produkt einer Band,
die eure Unterstützung verdient! Ab auf die Homepage
und kaufen!
Dawn Radio Website
(GER)
Man denkt an nix böses und trauert ein wenig der Zeit
nach die sich an METALLICA und SLAYER orientierte und dann
kommt DARKFALL daher. Die ersten Töne des Albums lassen
einen aufhorchen und im Archiv der Grauen Zellen suchen,
an was man sich hier erinnert fühlt! Spätestens
nach dem Einsetzen des Gesanges denk ich an „Master
of Puppets“ und „Sanitarium“, nur der
Gesang geht in Richtung SLAYER, obwohl die Sache sauberer
über die Bühne geht als auf der Scheibe mit dem
Teufelchen von vor fast 20 Jahren. Die Vocals sind gut herausgearbeitet
und werden nicht von der Instrumentierung, wie sonst üblich,
ermordet! Ein geiles Riffing in Begleitung der Drums schallt
einem aus den Boxen entgegen und man fragt sich wie geil
das wohl im Surround Sound durch die Bude schmettern würde.
Hier hat Skydra Promotion ein Sahnestückchen aufgetan
das auf jeden Plattenteller, sorry, in jeden CD Player gehört.
die Scheibe von DARKFALL – „Phoenix rising“
ist in sich schlüssig und bietet einen gehörigen
Propellerfaktor der Live bestimmt edel rüber kommt.
Underground
Empire (GER) 13/20
Zu Beginn des neuen Jahrtausend waren die steirischen Death-Thrasher
DARKFALL hierzulande noch reichlich aktiv, doch nach der
Veröffentlichung von „Firebreed“ im Jahre
2001 war es zunächst einmal verdächtig still um
die Truppe geworden. Der Grund dafür liegt in erster
Linie wohl daran, dass mit Ausnahme von Bassist Christian
Kayer und Sänger Thomas Spiwak das komplette Line Up
erneuert werden musste. In den letzten Jahren war man zwar
an der Live-Front wieder vermehrt aktiv, doch veröffentlichungstechnisch
hatte man nur den Re-Release der ersten beiden Werke „Dimensions
beyond“ und „Winter leaves“ auf einer
CD zu verzeichnen. Das alles ist aber Schnee von gestern
und anno 2006 zeigen sich DARKFALL nicht nur runderneuert,
sondern auch gereifter. Im Endeffekt sollte sich der Abgang
der bisherigen musikalischen Gefährten kaum auswirken,
da vor allem der brutale Gesang von Thomas noch immer als
Markenzeichen erhalten geblieben ist. Schon im eröffnenden
Titelsong wird klar, dass DARKFALL nichts von ihrer Klasse
eingebüßt haben. Meiner Meinung nach hat sich
vor allem die Tatsache, dass DARKFALL nun zur Gänze
auf Keyboards verzichten, sogar positiv ausgewirkt, da die
Songs nun noch brachialer wirken und somit besser zur Geltung
kommen.
In „Never ending hate“ wird dann deutlich, dass
DARKFALL ihren Thrash Metal sowohl von mitteleuropäischen
als auch von amerikanischen Formationen beeinflusst, zum
Besten geben und der Rausschmiss der Scheibe in Form von
“Echoes from the past“ lässt für die
Zukunft auf weitere Knaller von Songs in dieser Machart
hoffen, da man hier eindeutig Beweis ablegt, wie gereift
die Truppe kompositionstechnisch mittlerweile ist.
Wenn es der Band gelingt dieses Line Up stabil zu halten,
bin ich mir sicher, dass es DARKFALL nun auch endlich gelingen
kann über unsere Staatsgrenzen hinaus erfolgreich zu
werden. Die Voraussetzungen sind mit diesem Album zumindest
schon einmal gegeben, denn in besserer Form habe ich DARKFALL
bis dato noch nicht erlebt.
Metal.de Webzine (GER)
Schon 2006 erschienen ist die noch aktuelle Mini CD der
österreichischen DARKFALL. Die Truppe ist mit mittlerweile
zwölf Jahren durchaus eine Institution in der heimischen
Szene, steht aber noch immer ohne Album und ohne Deal da.
Die Band blickt leider auf mehr Line Up Wechsel zurück
als auf Veröffentlichungen, was eine Kapelle stets
sehr beutelt - sicher auch ein Grund, warum ein Dutzend
Jahre Aktivität dieser Truppe bisher so wenige Spuren
im schwermetallischen Sand hinterlassen haben.
Trotzdem haben sich DARKFALL nicht unterkriegen lassen und
ziehen ihren spielfreudigen Thrash Metal relativ unbeeindruckt
durch. Die drei Songs auf „Phoenix rising“ legen
Zeugnis ab von dem instrumentalen Können der Musiker
(die Leadgitarren sind wirklich gut!) und dem Willen, verschiedene
Metalstile miteinander in Einklang zu bringen. Neben dem
erwähnten Thrash Metal lugt auch melodischer Death
Metal durch die Riffs und durch den teils recht aggressiven,
zweistimmig kreischig-hohen und grunzend-tiefen Gesang.
Erfreulich finde ich den sehr transparenten, druckvollen
aber auch etwas sterilen Sound (vor allem des sehr songdienlichen
Schlagzeugs) und die Tatsache, dass DARKFALL nach wie vor
der Versuchung widerstehen, Metalcore Einflüsse in
ihre Songs einzubauen. Gute Sache!
Leider gibt es zu „Phoenix rising“ auch nicht
viel mehr zu sagen, als dass die kleine Platte anständig
gemacht und sauber gespielt ist, aber dafür auch keine
einzige Ecke und erst recht keine Kante hat. Drei Songs,
kein echter Killer, aber auch kein Rohrkrepierer, das ist
für ein Demo zu viel und für eine überzeugende
Promo zu wenig. DARKFALL fehlt es an Einzigartigkeit und
Profil, denn ihre Instrumente bedienen können viele
und Death/Thrash spielt auch jede vierte Metalband in Europa,
und das mitunter selbst im Demostadium fesselnder. Ich empfehle
eine heftige Kelle mehr Wagemut und den Schritt, endlich
ein Album zu machen, vielleicht reicht es dann für
mehr Aufmerksamkeit.
Metal Message Webzine (GER)
In der Steiermark, da sind DARKFALL stark. Was wie ein erheiternder
Reim klingt, ist aber die volle Wahrheit. Ein ungewöhnlich
standfähiges Outfit stellen diese fünf Rabauken
dar. 1995 in ein extrem hartes Dasein gerufen, mutierten
DARKFALL mit den Jahren zu einer der potentesten Thrash
Metal Horden dieses Planeten überhaupt. Nachdem ein
massiver Besetzungswechsel für zahlreiche Missstände
in den musikalischen Geschicken der zackig musizierenden
Edel-Thrasher sorgte, sprang aktuell leider wieder nicht
mehr als eine Veröffentlichung mit wenigen Songs raus.
Im Herbst 2006 soll dann endlich ein Langlauf in Albumform
kommen, ich bin ja mal schwer gespannt.
Somit haben wir hier also das mittlerweile vierte Produkt
der Gruppe, man könnte DARKFALL auch scherzhaft als
Minialbum-Spezialisten bezeichnen. Aber, aufgegeben wurde
trotz aller Hindernisse niemals und das ist natürlich
in erster Linie lobenswert. Drei Tracks werden hier mit
ekstatisch anmutenden Spiellaunen mitunter blitzschnell
gezockt. Diese wurden auf die Titel „Phoenix rising“,
„Never ending hate“ und „Echoes from the
past“ getauft. Kennt man als Insider die leidgeprüfte
Historie der tollwütigen Thrash Metal Truppe aus der
Alpenrepublik, erschließen sich die symbolschwangeren
Bedeutungen der Titel wohl beinahe von selbst. Ihr massiver
traditioneller Einschlag zeitigte bereits auf den vorhergehenden
Veröffentlichungen einigen Reiz, dem man sich auch
auf dem aktuellen Aludeckel nur schwerlich entziehen kann.
Sicherlich, vergleichbar endharte Vollstreckerkommandos
existieren genug, aber wenige verwenden ihr Handwerkszeug
mit solch Respekt abringender Präzision wie dieser
vereinzelt gar herzlich drauflos knüppelnde Fünfer.
Sänger Thomas Spiwak garniert die drei Kompositionen
mit möglichst variantenreichem Vokalausbrüchen,
allerdings hätte er sich die mich sehr nervenden Death
Metal Growls wirklich sparen können – das hat
der doch sehr melodische und erneut sehr ästhetisch
inszenierte Knaller-Thrash der Burschen nicht verdient.
Der restliche Kehlenausstoß geht allerdings vollkommen
in Ordnung. Die stellenweise meinen Herzschlag steigernde
schnelle Trommelarbeit kristallisiert den Urheber als einen
echten Überzeugungstäter heraus; selten hat man
ein solch ebenso besessenes wie abartig kontrolliertes Rhythmusgemetzel
vernommen. Jeder der drei Songs erfährt dadurch eine
signifikante Taktvorgabe, welcher die restlichen Protagonisten
hervorragend zu folgen imstande sind. Die Band, erstaunlich
gut aufeinander eingespielt, weiß abermals zu jeder
Millisekunde dieser mörderisch knallenden Scheibe ganz
genau, was sie tut – und vor allem, was sie spielt.
In dieser Musikrichtung zwar neuzeitlich eher selten, aber
DARKFALL haben hin und wieder sogar erstklassige Gitarrensoli
verbaut, welche hier natürlich wie beispielsweise im
zweiten Lied „Never ending hate“ überaus
gern von mir registriert werden. Jungs, so rückt doch
nun endlich euer Debütalbum raus!
Metal
Glory Webzine (GER) 7.5/10
DARKFALL aus Österreich. Seit elf Jahren nun musizieren
die Jungs in der Weltgeschichte herum, der große Durchbruch
blieb ihnen bis jetzt aber leider verwehrt. Seit Jahren
verfolge ich nun DARKFALL und egal ob auf CD oder Live,
sie sind immer „Gut“ bis „Sehr Gut“.
Das erste Lebenszeichen gab es 1998 mit der MCD „Winter
leaves“, danach folgten „Dimension beyond“
(1999), „Firebreed“ (2001), ein Re-Release der
ersten beiden MCD’s (2004) und nun gibt es eine neue
Single namens „Phoenix rising“. Nach einigen
Besetzungswechseln und kleinen Keyboardeskapaden in der
Vergangenheit, regiert nun wieder die etwas härtere
Gangart und der Death Metal hat wieder Einzug gehalten.
Den Auftakt macht auch gleich der Titeltrack „Phoenix
rising“, der mächtig Druck am Anfang macht, dann
etwas nachlässt bis die Vocals einsetzen. Mit den Vocals
kommen die sauber groovenden Leads wieder daher und alles
ist im Lot.
Track Nummer 2 – „Never ending hate“ kommt
als reinrassiger Death/Thrasher daher, mit netten Solis
und geilen Leads. Von den klassischen Thrash Screams bis
hin zu Death Growls ist hier alles drin. Den stampfenden
Rhythmus vom Refrain hätte man ruhig etwas ausweiten
können, aber sonst ganz ordentlich. Das Geilste sind
die Lead Melodien, die sich gleich von Anfang an einschleichen.
Klasse, das musste gesagt werden!
Mit „Echos from the past“ ist dann leider auch
schon das Ende eingeläutet. Gleich groovig und catchy
wie die zwei vorangegangenen Songs, präsentiert sich
auch dieser: Mid Tempo Death Metal, der zum Mitschunkeln
und Abbangen einlädt. Der leicht doomige Refrain macht
den Track erst richtig interessant.
Das Cover ist wie immer professionell gemacht und für
eine Eigenproduktion wirklich in Ordnung. Die Produktion
hinkt der Qualität der Songs nur leider etwas hinterher
und hätte ruhig mehr Punch vertragen können.
Aber sonst gibt es nichts zu meckern! Wenn die Jungs mal
in euerer Nähe sind, lasst euch DARKFALL nicht entgehen!
Ancient
Spirit Webzine (GER) 8/12
Nach einer fünfjährigen Pause und einigen Besetzungswechseln
melden sich die Österreicher DARKFALL mit einem neuen
Album zurück. Na ja, ein ganzes Album ist es nicht,
dass soll erst im Herbst kommen, aber mit „Phoenix
rising“ gibt es schon mal einen kleinen Appetitanreger
vorweg. Geboten wird Thrash Metal mit Growlgesang, dem ein
bisschen Melodic Death und ein paar traditionelle Heavy
Metal Elemente hinzu gegeben wird und fertig. Das Ganze
wird handwerklich solide umgesetzt und klingt auch gar nicht
so übel, aber so richtig in Wallung versetzt es mich
nicht. Auch wenn die Jungs gute Riffs, schöne Melodien
und Solis bieten, hat man das Meiste doch schon X mal gehört
und ist somit zwar gut, aber nichts Besonderes.
Soulburner Webzine (GER)
3/5
Das österreichische Quintett DARKFALL ist schon seit
1995 auf Thrash Kurs und will uns mit der EP „Phoenix
rising“ einen kleinen Vorgeschmack auf eine wohl kommende
Langrille geben. Die letzten fünf Jahre haben eine
turbulente Entwicklung in der Band, vor allem in Hinsicht
auf die Besetzung gesehen und so scheint „Phoenix
rising“ auch ein Ausrufezeichen für einen Neuanfang
setzen zu wollen.
Die drei Songs geben sich extrem Old-School-lastig und präsentieren
ihren Thrash/Death Mix geradlinig und ohne großes
Geplänkel. Thomas Spiwak passt mit seiner tiefen, growligen
Stimme gut zu diesem klaren, einfachen Riffing und man ist
sichtlich bemüht, nicht nur stur geradeaus zu marschieren,
sondern auch mal gefällige Rhythmus-Wechsel einzustreuen
(„Echoes from the past“). Nicht immer gelingt
dies überzeugend, bzw. muss man festhalten, dass die
Riffs und die Gitarrenfarbe doch ein wenig oft zu eintönig
daher kommen und ein wenig mehr Speed sicherlich dem ganzen
etwas die Lethargie nehmen würde. Die Abmischung ist
für die Maßstäbe einer Eigenproduktion recht
gut und trocken gelungen, wobei auch hier sicherlich noch
Luft nach oben ist.
DARKFALL liefern hier eine solide und in sich stimmige EP
ab, die Old-School Freunden sicherlich ans Herz zu legen
ist. Ein bisschen mehr Drive und ein wenig Mut zu neuem
würde aber sicherlich das Hörerspektrum erweitern.
Evilized
Webzine (GER)
Viele Jahre wuseln auch DARKFALL schon in der Metal Szene
herum und legen ihre vierte MCD vor. Mit richtigen Alben
hat sich die Band sehr rar gemacht und bis auf eine Wiederveröffentlichung
2er MCDs als Full Length gibt es da nichts. Komische Sache,
wenn man bereits seit 1995 in den Gefilden umherirrt. Mit
„Phoenix rising“ gibt es drei Kompositionen,
die irgendwo in der Melodic Thrash Death Richtung anzusiedeln
sind und der Band ein gewisses Talent nicht absprechen können.
Die Tracks gehen gut rein, sind ordentlich produziert und
machen Laune. Gerade die melodischen Gitarrenlinien wissen
zu gefallen und bleiben gut im Ohr.
Der einzige Nachteil der Band ist, dass sie einfach zu traditionell
zu Werke geht und man auf „Phoenix rising“ nichts
Weltbewegendes zu hören bekommt. Sicher die Titel sind
deutlich über dem Durchschnitt, aber das sind genug
andere Bands auch. Das soll nicht heißen, dass sich
ein reinhören nicht lohnt, aber wirklich vom Hocker
reißen mich DARKFALL einfach nicht und wenn sie nicht
bald ein Full Length an den Start bringen, das sich durch
deutlich individuelleres Songwriting auszeichnet, wird diese
Band wohl noch ewig EPs & MCDs im Underground veröffentlichen.
Fans von Speed/Thrash/Death mit sehr melodischer Schlagseite,
der irgendwo zwischen ATANATOS und AMON AMARTH liegt, sollten
hier mal ein Ohr riskieren. Netter Appetizer, der aber leider
viel zu schnell an Reiz verliert.
Metal Inside Webzine (GER)
Schon seit elf Jahren werkeln die Österreicher im Untergrund
und waren auch schon mit einigen namhaften Bands auf der
Bühne. Die letzten fünf Jahre haben es aber wenig
gut mit der Band gemeint. Es gab ein ständiges Kommen
und Gehen von Bandmitgliedern, was wie man leicht verstehen
kann, dem kreativen Songschreibeprozess alles andere als
förderlich ist. Nichts desto trotz hat die Band in
diesen schwierigen Jahren einige Auftritte absolviert, z.B.
als Support für DISMEMBER und DISSECTION oder auf Festivals
wie dem Fuck the Commerce VIII. Nun erhebt man sich wieder
aus der Asche und betitelt passenderweise die in Eigenregie
erstellte EP „Phoenix rising“, die Lust auf
das für den Herbst angekündigte Album machen soll.
Nun, handwerklich gibt es an den drei Songs nichts zu meckern
und auch der Sound ist ordentlich. Im Programm hat der Fünfer
traditionell angehauchten Thrash Metal ohne viel Schnörkel,
der durch den gelungenen Gesang in Richtung Death tendiert.
„Traditionell“ und „ohne viel Schnörkel“
kann sehr nach Old School klingen. In diesem Fall aber haftet
den Songs etwas Altbackenes an. Die Songs sind beileibe
nicht schlecht aber die Riffs sind nicht wirklich innovativ
und auch der Songaufbau gewinnt keinen Originalitätspreis.
Irgendwo hat man alles schon mal gehört. Natürlich
ist es schwer überhaupt noch mit Neuem auf zu fahren
aber mit einer Eigenständigkeit nahe Null wird es schwer
sich gegen die Konkurrenz durch zu setzen.
Legacy Magazine (GER)
Bereits der Name zeugt bei dieser Underground-Band für
nicht wirklich vorhandenen Ideenreichtum, zumal das Logo
auch demjenigen von THE DUSKFALL sehr ähnlich sieht.
Dabei handelt es sich aber um das bereits dritte Demo der
Österreicher. Bin echt erstaunt, dass man in dieser
Zeit nicht wirklich an sich gearbeitet zu haben scheint.
Der Sound ist leider nicht gelungen, und die Gitarren klingen
eigentlich nur hohl. Das lässt natürlich bei dieser
Mischung aus melodischem Death Metal der einfachsten Spielweise
gerade den
Druck vermissen. Da hilft es auch nichts, das Tempo mal
mit der Doublebass anzuziehen, die nämlich leider auch
nicht wirklich ins Ohr gehen will.
Schade, man hat hier lediglich drei Songs und 14 Minuten
Spielzeit. Ein echter Beweis für kreative Schaffenskraft
ist damit nicht wirklich gelegt, aber als Appetizer reicht
es. Standardisierte Hasstiraden bestimmen dann noch das
lyrische Umfeld, wenn man sich den zweiten Song „Never
ending hate“ anhört, aber es wird auch nicht
wirklich besser. Eigentlich ermüden mich bereits Melodien
und Musik dieser Art, da man diesen Sound schon in den
80ern vernommen hat. Ist zwar schön, dass einige Leute
der alten Spielweise treu bleiben, aber auch damals gab
es schon Bands, die es besser gemacht haben. Zumindest hat
man ja ein Management hinter sich, das hier vielleicht mal
in den Arsch treten könnte, und die Band könnte
ja durchaus auf dem Live-Sektor wesentlich interessanter
in Erscheinung treten. Für richtigen Death Metal ist
es mir einfach nicht hart genug, aber einzelne Songabschnitte
finde ich durchaus gelungen, und die animieren dann auch
zum Mitwippen, wie z.B. eine Bridge im letzten Fünftel
von „Echoes from the past“. Dieser Song stellt
auch so ziemlich das Highlight des kleinen Scheibchens dar.
Obliveon Webzine (GER)
Nanu, DARKFALL haben ihre noch auf „Firebreed“
gezeigten Goth Einflüsse vollkommen über Bord
geworfen und setzen mit ihrer neuen EP „Phoenix rising“
verstärkt auf Thrash Einflüsse Marke Bay Area
Thrash und die nach wie vor guturalen Growls beim Gesang.
Vollkommen verschwunden sind die Keyboards, so dass die
drei Tracks dieser erneut selbstfinanzierten EP deutlich
aggressiver sind und man den Eindruck bekommt, die Österreicher
hätten sich einer kompletten Runderneuerung unterzogen.
Dass einhergehend damit leider auch ein Grossteil der Identität
DARKFALLs auf der Strecke geblieben ist, ist die Kehrseite
der Medaille, denn trotz guten Songwritings und handwerklich
gutem Können wollen die drei Stücke, im Gegensatz
zur „Firebreeed“ EP bei mir nicht so recht zünden.
„Phoenix rising“ ist demzufolge ein eher mittelprächtiges
Werk, das reichlich Entwicklungsspielraum nach oben lässt.
Vampster Webzine (GER)
Die bereits 1995 gegründete Band DARKFALL bringt nach
einer fünfjährigen Schaffenspause mit der EP „Phoenix
rising“ neues Material auf den Markt. In der Zwischenzeit
hat sich auch im Line Up der Österreicher einiges getan.
So sind von der 2001er-Veröffentlichung „Firebreed“
nur noch Sänger Thomas Spiwak und Bassist Christian
Kayer im Boot.
Musikalisch bewegen sich die drei Stücke von „Phoenix
rising“ im melodischen Thrash Metal Bereich, der vor
allem durch die zahlreichen zweistimmigen Gitarrenlines
öfters an skandinavische Bands, wie etwa CEMETERY erinnert.
Die Arrangements auf der EP sind recht einfach gehalten
und werden immer wieder durch Breaks, bei denen DARKFALL
dann etwas auf die Bremse drücken und grooven, aufgelockert.
Leider will der sehr am Death Metal angelehnte Gesang nicht
so recht ins Gesamtkonzept des Quintetts passen. Hier wäre
mehr Variation bezüglich der Vocallines von Nöten
gewesen.
Die drei Kompositionen gehen in Ordnung, reißen mich
zwar nicht aus den Latschen und ihre besten Momente haben
DARKFALL wenn sie im Midtempo agieren und ansprechende Soli
integrieren, wie etwa im unterhaltsamen Mittelteil von „Never
ending hate“.
Knappe 15 Minuten melodischer Thrash Metal mit Grunzvocals,
der solide ist, ob DARKFALL allerdings über 45 Minuten
mit ihrem Stil punkten können, wage ich zu bezweifeln.
Neckbreaker Webzine (GER)
5.5/10
Die Österreicher DARKFALL hatten in jüngster Vergangenheit
mit schweren Line Up Problemen zu kämpfen und standen
zeitweise mit nur noch zwei Mannen da. Nach einer Neuformatierung
ist nun das erste Lebenszeichen seit fünf Jahren erhältlich,
das mit „Phoenix rising“ einen regelrecht biographischen
Namen trägt.
Die überschwänglichen Lobpreisungen, die man über
die Band hören und lesen kann, sind allerdings nur
sehr schwer nachvollziehbar. Die EP enthält drei Songs,
die im melodischen Thrash Metal gehalten sind. Produziert
in Eigenregie ist „Phoenix rising“ in einem
für den Underground recht guten Sound gesegnet, Gitarren,
Bass und Schlagzeug knallen schön knackig. Was aber
bei intensivem Hören der drei Songs deutlich wird,
ist, dass es DARKFALL irgendwie nicht schaffen, den entscheidenden
Schritt zu machen. Stets mit gut klingenden Thrashriffs
begonnen, verlieren sich die Österreicher zu oft in
Riffs, denen ein Gros Eigenständigkeit fehlt. Alles
klingt zu ähnlich, es werden nicht genug Akzente gesetzt.
Der Titeltrack „Phoenix rising“ weist noch einige
interessante Vocallines vor, die mit einem erfahrenen Produzenten
hinter den Reglern noch besser hätten in Szene gesetzt
werden können. „Never ending hate“ klingt
nicht so hart, wie der Titel verspricht, generell fühlen
sich DARKFALL eher im mittleren Tempo wohl und holen nur
sehr selten den richtigen Prügel aus dem Sack, was
dem Gesamtbild durchaus gut tun würde und mehr Abwechslung
in die langatmigen Riffs bringen würde. Mit „Echoes
from the past“ führt sich der Stil weiter und
kann leider auch keinerlei Akzente setzen. Obwohl hier der
Refrain sehr melodisch rüberkommt, aus dem man aber
hätte mehr machen können. Ein guter Ansatz lässt
sich in der letzen Minute des Songs erkennen, wo das erste
Mal das Pedal durchgedrückt wird, so wie man es von
einer Thrash Metal Band eigentlich öfters erwartet.
Den Vorschusslorbeeren können DARKFALL nicht gerecht
werden und „Phoenix rising“ fehlt es vor allem
an dem Schlag in die Fresse und der Eigenständigkeit.
Wiedererkennungswert findet man hier leider keinen und die
Songs schwimmen in der Mittelmäßigkeit dahin.
Es bleibt zu hoffen, dass für den nächsten Longplayer
ein wenig mehr an den Punkten gearbeitet wird, denn gute
Ansätze sind da. Im Moment reicht es noch nicht.
Possessed Webzine (GER)
Seit 1995 sind die Burschen schon unterwegs und der Name
ist mit durchaus geläufig, könnte natürlich
auch eine andere Band mit diesen Namen sein, denn es wird
wohl mehrere geben. Hier handelt es sich definitiv um die
Österreicher, die doch schon sehr bekannt sind und
von der Presse auch Lobpreisungen erhielten, wenn ich mich
richtig erinnere. Nachdem man mit einigen Line Up Problemen
beschäftigt war, hat man nun eine 3 Song EP nachgeschoben.
Allerdings muss ich sagen, dass mir diese drei Songs gar
nicht so gefallen. Geboten wird uns melodischer Thrash Metal,
der aber durchaus von anderen Metal Stilen beeinflusst wurde
und nicht genau kategorisiert werden kann. Bemerkenswert
bei diesen Songs ist, dass sie wie die Feuerwehr cool loslegen
mit angenehmen und hörenswerten Riffs, sich aber dann
schnell in eine Art Verspieltheit verlieben und somit in
die Belanglosigkeit abrutschen. Zu viele Riffs klingen gleich.
Außerdem halten sich DARKFALL überwiegend im
Midtempo auf, was die ganze Sache nicht einfacher macht.
Ein bisschen mehr Geschwindigkeitswechsel hätte der
Sache gut getan. Dass die Jungs ihre Instrumente beherrschen,
merkt man, aber irgendwie ist da noch nicht das Richtige
bei herausgekommen, zu mindestens meiner Meinung nach.
Pandaimonix Webzine (GER)
Die Österreicher DARKFALL wühlen sich mittlerweile
auch schon über 10 Jahre durch den Untergrund, wurden
jedoch in dieser Zeit immer wieder durch Besetzungswechsel
zurückgeworfen und kamen im Endeffekt nicht über
die Veröffentlichung von mehr als 3 EPs sowie einem
Re-Release, bestehend aus den ersten 2 EPs, hinaus.
Mit „Phoenix rising“ liegt nun das neueste Machwerk
der Buben vor. Geboten wird eine Mischung aus Death und
Thrash Metal - solide und recht eingängig, aber ohne
echten Wiedererkennungswert. Klingt sehr traditionell, ist
sauber gespielt, aber irgendwie wird man das Gefühl
nicht los, das alles schon mal gehört zu haben.
Es fehlt etwas der Überraschungsmoment, eine kurze
Uptempo- oder Grindpassage in etwa, die das ganze etwas
auflockert. „Echos from the past“ bietet zumindest
kurze doomige Sequenzen, in denen Sänger Thomas richtig
schön tief vor sich hingrunzt. Ist auch der beste Song
auf „Phoenix rising“.
Die Produktion passt irgendwie zur Mucke, ist solide, aber
bei weitem nicht perfekt. Ob DARKFALL sich mit dieser EP
einen Gefallen getan haben, bzw. auf der Suche nach einem
Plattendeal weiterkommen, lasse ich mal dahingestellt. Lieber
noch ein halbes Jahr warten und ein vollständiges,
ausgereiftes Album abliefern wäre meiner Meinung nach
sinnvoller gewesen.
Walls of Fire Webzine (GER)
2/5
Bereits 1995 wurde DARKFALL gegründet. Die „Phoenix
rising“ EP stellt nun das erste Lebenszeichen der
Österreicher nach fünfjähriger „Kreativpause“
dar. Auf vorliegendem Silberling, wird melodiöser Thrash
ohne technische Spielereien geboten. Melodiös deshalb,
weil jeder Song mit einer Gitarrenmelodielinie neben dem
Hauptriff ausgestattet ist. Teilweise wirken die Melodien
hymnisch. Der Gesang hingegen besteht aus tiefen Growls,
die häufig mit heiseren Shouts unterlegt werden. Diese
Mischung aus melodiösen Gitarren und dem besagten Gesang
kommt bei mir gar nicht an. Für eine Thrash Scheibe
fehlt eindeutig die Aggressivität und Durchschlagskraft.
Wäre auch nicht schlecht, wenn man ab und zu mal das
Gaspedal durchtreten würde, da sich die drei Songs
alle im Midtempobereich bewegen. Zu einer Doublebassattacke
gehört eben auch eine schnelle Snare.
Schwermetall
Webzine (CH)
Die Geschichte von DARKFALL ist geprägt von Besetzungswechseln.
Der Entscheidende erfolgte im Jahr 2003, als Julia Werning
die Tastendame die Grazer Truppe verließ und man sich
entschloss, ohne Keyboard weiterzumachen. Seit der letzten
Veröffentlichung „Firebreed“ hat sich auch
Trommler Weissensteiner sowie dessen Nachfolger und der
Gitarrist Taubenschuss verabschiedet. Als mit Wolfgang Koch
auch noch der Hauptkomponist der Band den Rücken kehrte,
standen Sänger und Bassist im Trockenen. Erst nachdem
im letzten Jahr Stephan Ritz, Sascha Pick und Richard Klösch
das Bandgefüge wieder zur Fünferformation vervollständigten,
konnten die Österreicher wieder nach vorne schauen.
Der Phönix war geboren. Doch wie weit erhebt er sich
aus den Aschen der alten Konstellation?
Leider fällt die Antwort für die Band im Bezug
auf die aktuelle Mini CD „Phoeninx rising“ nicht
gerade rühmlich aus. Mir scheint, dass der Trupp die
Rückschläge in Form der Besetzungswechsel noch
nicht ganz wettgemacht hat und die zwei von der ursprünglichen
Formation Verbliebenen die Seele von DARKFALL nicht hinüberretten
konnten. Mit Julia Werning ist nicht nur die Keyboarderin
gegangen, sondern auch ein großer Teil, der die Eigenständigkeit
von DARKFALL ausgemacht hat: Der darkmetallische Anteil
ist vollständig eliminiert. Geboten wird stattdessen
Thrash Metal mit Todesanreicherungen schwedischer Prägung,
wie er gewöhnlicher und traditioneller nicht sein könnte.
Charakteristisch geblieben ist Thomas Spiwak’s brachiales
Gesangsorgan, wenngleich er mittlerweile vermehrt grunzt
und weniger schreit. Musikalisch hat der Trupp jedoch einiges
an Melodien abgespeckt und die Kompositionen auf mehr Härte
getrimmt. Trotzdem verweilt man bis auf eine kurze Doom
Passage im Mitteltempo. Die Kompositionen sind ziemlich
leicht durchschaubar und bieten wenig Originalität.
Trotz der zwei Gitarren ist eine gewisse Leere ständiger
Begleiter der drei Stücke. Es fehlen die ganz großen
Akzente und die ganzheitliche Dichte, die früher durch
das Keyboard geschaffen wurde.
Mit „Phoenix rising“ bleiben die Vorschusslorbeeren
für das im Winter kommende Volllängealbum aus.
DARKFALL haben sich von einer hoffnungsvollen Dark / Thrash
/ Death Formation zu einer zwar soliden aber eher mittelprächtigen
melodic Death / Thrash Truppe zurückentwickelt, der
es noch an Durschlagskraft mangelt.
The Metal Observer
Webzine (CAN) 9/10
After a break of five years (and some changes within their
line-up), the Austrian Melodic Metal quintett DARKFALL is
back on track with their fourth EP “Phoenix rising”.
It’s a pity that there are only three songs, as the
material of this guys is so brilliant, you just want to
have a full-length album of it.
The opener - which gave the title for the album - defines
the direction of the following 15 minutes. Melodic riffs
meet tight Thrash/Death Metal drumming and Thomas Spiwak’s
growls. It’s a brilliant, catchy track. “Never
ending hate” doesn’t get off the track for only
a millimeter and that’s awesome! Who needs this progressive
stuff, if you can get such awesome melodies dashed so simply
into your embrace? Less is often more! Music doesn’t
have to be innovative and be overloaded with thousands of
layers, only to be something “new”. Songs of
the old-school style are still able to emphasize the listener
in these days. “Echoes from the past” doesn’t
change the direction either, but the calmer parts of this
track are adding some variety into the short playing time.
Before the end they pull the pin once more. Who likes DARKFALL’s
countrymates DEMOLITION, should check this thing out. I
want more!!!
Metal Swamp Webzine
(CZ) 8/10
Ze sousedního Rakouska dorazilo a na muj stul
poslední EP tamní melodicky death/thrashové
veliciny DARKFALL. A coe se skrývá ve
ctveraté krabicce s reprezentativním a vkusným
obalem?
Je to samozrejme hudba a hned zpocátku vám
muu zkazit prekvapení a odhalit, e zdarilá.
Však oni to naši prátelé u
nejaký ten pátek na scéne drtí.
To by samozrejme samo o sobe nemuselo být známkou
kvality, ale je videt, e jejich obliba casem stoupla,
take se úporným sebezdokonalováním
prokousaly léty a ke svému tuším
pátému zárezu v diskografii.
DARKFALL svou hudbou scénu nikdy prespríliš
nezahlcovali. Radeji dávkovali po menších
porcích, k tomuto záveru jsem dospel letmým
pohledem do sekce diskografie na jejich stránkách,
tak jen doufám, e to predtím nedrtili
jako Opeth po desetiminutových kompozicích
a nebudu za blbce. Kadopádne máme co
do cinení s hudbou príjemne šlapavou
a melodickou, uhánející vpred ve sviných
tempech a notnou dávkou chytlavosti a technicnosti.
Pokud to mohu ze trí obsaených skladeb
posoudit, tak nechybí ani dostatek hudebních
nápadu v cem se vy i já mueme
utvrdit asi jen tak, e si seeneme ješte
nejaké to starší CD. Vokalista pekne
growluje a je mu dobre rozumet, co taky není
vdy zvykem a ostatní páni hudebníci
mu kolem toho vytvorili chutnou a všemone okorenenou
smesici ji zmínených ánru
- melodického deathu a thrashe. Tu uháníme
s vetrem o závod na vlne zajímave vystavených
melodií, tu zase poteší dobre sekaná
pasá ci pochodový rytmus.
Tohle vše by samozrejme nešlo bez zdarilého
zvuku, který zajisté poteší ucho
nejednoho posluchace. Poslouchá se to proste dobre
a tak muu jen litovat, e jsem jejich ivé
vystoupení na posledním Swampu prošvihl.
Nezbývá tedy ne konstatovat, e
príšte u si dám pozor a jejich
výstup urcite navštívím, stejne
jako si urcite porídím i nekterou z jejich
starších vecí.