Dimensions beyond
& Winter leaves Re-release 2004 |
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Bright Eyes Webzine
(GER) 8/13
Auf „Dimensions beyond + Winter leaves“ schmeißen
die Österreicher die Songs der ersten beiden (Mini-)Alben
zusammen. Die ersten vier Tracks stammen von „Dimensions
beyond“ aus dem Jahre 1999, wobei die Jungs ihr Unwesen
irgendwo zwischen Death-, Black- und Thrash Metal treiben
und dabei immer schön melodisch zu Werke gehen. Wird
man beim Eröffnungstrack „Vertigo II“ noch
an die Schweden-Riege a la IN FLAMES erinnert, wildert man
mit „Dimensions beyond“ deutlich in den DIMMU
BORGIR-Gefilden zur „Enthrone darkness triumphant“-Phase.
Bei „Goddess of mine“ und „Grace of mourning“
bietet man uns dann noch einen Stil-Mix aus Death-, Thrash-,
Heavy- und Black Metal mit viel Atmosphäre, was auch
relativ gut gelingt. Die restlichen fünf Stücke
sind vom Debüt „Winter leaves“ (1998) entnommen.
Hier zocken DARKFALL noch rohen Thrash Metal, den man mit
diversen Death Metal-Zitaten gewürzt hat. „Hypochrist“
oder „They are few“ könnten gut und gerne
von KREATOR stammen, was aber auch an dem aggressiven Schreihals
liegt, der schon im Bereich eines Mille krächzt und
keift. Die übrigen Songs hauen mich jetzt aber nicht
gerade vom Hocker, sondern sind leider nur Mittelmaß.
Auch die Produktion ist alles andere als ein Killer, aber
wenn man bedenkt, es hier mit dem ersten Lebenszeichen der
Ausis zu tun zu haben, ist der Sound schon OK. Bei den ersten
vier Nummern, die von der zweiten MCD stammen, ist klanglich
ja schon eine deutliche Steigerung erkennbar. „Dimensions
beyond + Winter leaves“ bietet uns solide Hausmannskost,
die zwar zur Genüge von anderen Combos besser zubereitet
wird, aber für den Anfang recht ordentlich mundet.
Heutzutage, ca. 10 Jahre später, haben sich DARKFALL
zumindest in ihrem Heimatland einen Namen gemacht und teilten
bereits die Live-Stage mit Bands wie DISMEMBER, BEHEMOTH,
DISSECTION oder CROWBAR. Wer mehr Details zu den Österreichern
erfahren will, sollte mal bei www.darkfall.at vorbeisurfen.