Winter leaves 1998 | back |


 

Arising Realm Magazine # 1 (AUT)
Hier liegt mir nun das erste Demo der österreichischen Formation DARKFALL vor. Mit großen Erwartungen lege ich das Tape in den Schacht und... sinke zu Boden, meinen Kopf immer nur gegen die Wand donnernd, predige ich, „Winter leaves“ möge niemals enden! Dieses Tape beinhaltet fünf sauber gespielte und produzierte Kracher, die dir den letzten Funken Verstand aus dem Hirn prügeln. Musikalisch wird melodischer Death/Thrash Metal zelebriert, mit einer Stimme, die direkt nach dem Gnadenschuss schreit. Die Songs besitzen allesamt Hymnencharakter und bleiben leicht im blutenden Öhrchen hängen und die nach gebrochenen Genicken verlangen. Textlich befasst man sich mit der dunklen Seite des Lebens, sprich Selbstmord, verflossene Liebe, etc. Also, nix wie ran zum Geldbörsel und bestellen. Metal forever!!!

Eternal Mourning # 3 (AUT)
Eine positive Überraschung wird hier mir geboten: DARKFALL!!! Fünf junge österreichische Burschen aus Leoben schufen mit ihrer Art diese ganze musikalische Sache anzupacken, ein kleines Glanzstück, welches eigentlich von Thrash bis Black Metal in so jede Richtung einschlägt. Die hektisch-heisere Stimme, die zeitweise und an gut platzierten Stellen wie nach Chris Barnes klingt, wird durch sehr treibende, effektbeladene, thrashige und sägende Gitarren unterstützt. DARKFALL können mit ihren Instrumenten und Geräten umgehen, denn die Produktion ist fast tadellos.

Isen Magazine # 1 (AUT)
Der Vorgänger zu „Dimensions beyond“ kommt natürlich etwas roher und ungeschliffener rüber. Der Klang ist jedoch voll in Ordnung. Ich denke einfach, dass die Produktion weniger aufwendiger war, und somit sind kleinere Timing Patzer verzeihlich. Tastenlos bieten die fünf Stücke abwechslungsreichen Düster Metal der härteren Gangart, teilweise Death Metal, auch mal deutsch vorgetragen. Die Lieder gehen gut rein und dürften sich erst Live voll entfalten. Ich mag die Musik und kann dem geneigten Konsumenten nur die Kontaktaufnahme empfehlen. Sehr erfreulich, das alles.

Ablaze Magazine # 23 (GER)
Bekomme ich eigentlich immer nur die überdurchschnittlichen guten Releases? DARKFALL haben sich irgendwie dem DESULTORY Stil gewidmet. Die Combo gefiel mir zu alten „Into eternity“ Zeiten schon richtig geil. Und DARKFALL erinnern doch streckenweise eben an dieses Album. Abgesehen vom Gesang, der eher in die aggressive Thrash Richtung tendiert. Aber auch diese Band hat ein schweres Los, denn in der Flut der Veröffentlichungen versinken extrem harte und kompromisslose Klänge wie diese hier, immer sehr schnell. Saubere Melodien und ein klarer Sound machen dieses Tape allerdings zu einer Pflicht. Hymnenhafte Songs fehlen hierbei aber genauso wenig, wie schon erwähnte Härte. DARKFALL sollte in keiner Sammlung fehlen.

Rock Hard Magazine # 6/1998 (GER)
Der gute alte Death Metal ist nicht totzukriegen, und das ist gut so. Vor allem tauchen immer wieder erfrischende Nachwuchsbands auf, wie zum Beispiel die 1995 gegründeten DARKFALL aus Österreich, die sich zwar nicht unbedingt den originellsten Namen ausgesucht, dafür aber umso interessantere Musik auf ihrem neuesten Demo Tape verewigt haben. Dabei revolutioniert das Quintett keineswegs diesen musikalischen Sektor, sondern arbeitet mit bekannten Stilmitteln, kombiniert diese aber sehr geschickt und präsentiert fünf flüssige Kombinationen, die nicht nach dem bewährten 08/15 Muster gestrickt sind. Da tauchen immer wieder unerwartete Breaks und Richtungsänderungen auf, oder man eröffnet mal eben einen Song wie „Hypochrist“ mit einem klassischen ICED EARTH Speed Metal Riff; auch den Thrash Metal scheinen die Ösis mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Keine Frage: DARKFALL sind musikalisch echt in Ordnung, schreiben interessante Texte (mal englisch, mal deutsch) und verdienen eure Unterstützung, auch wenn der Gesang noch verbesserungsbedürftig und die Soundqualität nicht gerade der Überhammer ist.

Fatal Underground Magazine # 4 (GER)
Das Demo wurde im Januar 98 aufgenommen und bietet eine simple, aber aggressive Black/Death Mischung. Allerdings sind auch andere metallische Einflüsse nicht zu überhören. Zwar ist der Rhythmus der 5 Titel schön treibend und auch am musikalischen Können gib es nichts zu meckern, trotzdem fehlt irgendwie der letzte Kick, der Groove bei dem der letzte Klippenkuckuck von Anfang bis Ende mitwippt. Die Produktion geht in Ordnung, und wenn die Jungs den Bogen rauskriegen, lässt das Gutes hoffen.

Mystic Obsession Magazine # 3 (GER)
DARKFALL machen es einem nicht leicht, ihren Sound zu beschreiben. Ist der Opener „Und langsam verhallt...“ noch sehr im Gothic Bereich angesiedelt, geht man bei „Hypochrist“ deutlich brutaler zur Sache. Knapp zwischen Thrash und Black Metal. Die Einflüsse sind überall zu finden, sowohl normale Heavy Elemente, als auch Speed, Thrash, Death und sogar Black Metal Elemente vereint man. Der Gesang ist ebenso vielfältig, mal richtig derbe, mal gruntig, mal recht ruhig. Jedoch der Sound lässt dieses nicht richtig zur Geltung kommen, da er sich auf mittlerem Demoniveau befindet. Insgesamt eine sehr interessante Mischung. Potential ist auf jeden Fall vorhanden, so dass man von DARKFALL in Zukunft noch einiges erwarten kann. Die Songs bewegen sich zwischen 3:44 und 5:30, was eine Gesamtspielzeit von knapp 22 min. ergibt. Alle Texte drehen sich um persönliche Erfahrungen, Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen, sind teilweise in Deutsch („Und langsam verhallt...“, „They are few“) und mit abgedruckt. Das Cover ist semiprofessionell in schwarzweiß und wohl mit dem Farbkopierer gemacht und enthält keinerlei Infos zum Aufnahmeort. Daher vermute ich mal, dass das Teil in Eigenregie im Proberaum oder am Computer entstanden ist, was auch den schwachen Sound erklärt. Wer jetzt interessiert ist, und sich an den schwächeren Sound gewöhnen kann, der sollte das Tape unbedingt mal antesten.

Lamentation Magazine 8/10 (HUN)
Decent, precisely played Death Metal. My only complaint is the lack of new ideas. They are afraid of individualising themselves. Still worth a listen.